ProjektDetails
Wettbewerb
Neubau Bürogebäude Bochum
Projekt Info
Studie
2022
Ort
Bochum
Gesamtfläche
3.860 m²
Leistung
Objektplanung
Bauherrschaft
HSM
Projektleitung
/
Leistungsphase
LP 3-9
Honorarzone
/
Projekt Beschreibung
Als Arbeitswelt der Zukunft präsentiert sich der Neubau eines Bürogebäudes durch ein repräsentatives und grünes Gebäude. Der helle, strahlende Riegel eröffnet als Eingang das Quartier zum Gerard-Mortier-Platz und transportiert den nachhaltigen und kommunikativen Gedanken der gesamten Gebäude-Konzeption.
Die kubische und gradlinige Architektursprache fügt sich wie selbstverständlich in die städtebauliche Formensprache der Nachbargebäude und in die historische Struktur ein, und nimmt die städtebaulichen Linien der benachbarten Gebäude auf. Zudem wird das Raster aus dem Gebäude in der Fassade sichtbar.
Als weitere Stärke hebt sich der Entwurf, durch die Ausbildung eines Sockels, entscheidend von der Umgebung ab. Hierdurch wird das Gebäude seiner repräsentativen Lage und Adressbildung, am Eingang zum Westpark gerecht.
Der Alleinstellungsfaktor entsteht besonders durch die lebhafte Außenraumgestaltung, die ein gestalterisches Pendant zur Treppenanlage bildet, welche in den Westpark führt. Die Treppenanlage I Terrasse kann nahezu zu jeder Jahreszeit als OutdoorOffice genutzt werden. Die umarmende Geste der Mischung aus Sitz- und Trittstufen mit einer integrierten barrierefreien Rampe unterstreicht die kommunikative, mutige und individuelle Haltung des Nutzers. Die Ausrichtung der terrassierten Stufen nach Osten und Süden schafft eine hohe Aufenthaltsqualität im Außenraum und zeigt, dass das Gebäude „alles andere als zurückhaltend“ ist.
Die Geste und die Aufenthaltsqualität werden zudem durch Bepflanzungen des Sockels, mit Sträuchern, Gras und schattengebende Bäume, verstärkt. Zudem soll die Terrassenfläche in Teilen mit versickerungsfähigem Pflaster gestaltet werden.
Das Unternehmen macht sich durch die Architektur sichtbar und verdeutlicht, dass Es einen Schritt voraus ist. Die patchworkartige dreigeschossige Fassadengestaltung ermöglicht eine vielfältige und bunte Gestaltung. Ein zufällig wirkendes Wechselspiel aus transparenten und geschlossenen Bereichen erzeugt eine individuelle und spannungsvolle Gestaltung.
Die großzügigen Fensterflächen werden durch einen integrierten Sonnenschutz in Form von farbig eingefärbten PV-Lamellen vor der direkten Sonneneinstrahlung geschützt. Die PV-Lamellen ermöglichen Blickbezüge nach Außen und richten sich je nach Sonnenstand aus, können aber bei Bedarf auch als Sonnenschutz geschlossen werden. Die geschlossenen Bereiche zwischen den metallischen Lisenen werden je nach Himmelsrichtung mit begrünten Fassadenelementen oder Faserzement-Platten verkleidet.
Die nachhaltige umlaufende Fassadenbegrünung wirkt sich positive auf das Klima am und im Gebäude aus, und trägt zur Biodiversität bei.
Diese flexible und individuell an die Wünsche der Bauherrschaft anpassbare Fassadengestaltung symbolisiert die Flexibilität und die Wandelbarkeit des Entwurfs in der Außen- und Innenraumgestaltung.
Ein- und Ausblicke werden durch das offene Erdgeschoss gewährt, welches den Außenraum und den Innenraum verbindet. Zudem bildet das Foyer, durch die Nord-Süd-Ausrichtung, das verbindende Element zwischen Innen- und Außenraum. Über die terrassierte Außenraumgestaltung wird zusätzlich das Grün aus dem Park in das Gebäude geholt.
Verstärkt werden die Sichtbeziehungen durch die Dachterrasse mit Blick auf die Jahrhunderthalle, aber auch durch die im Gebäude integrierten Terrassen. Neben einem ergänzenden Blick auf den Park im Nord-Westen lädt die Terrasse im Süd-Ost zu einem Stadtblick ein.
Die aufgeräumte und klare Erscheinung des Baukörpers, wird durch die polygonale Wegeführung und Möbelgestaltung aufgelockert und schafft einen spannenden Kontrast. Die Polygonalität ist eine Anlehnung an die polygonale Wegeführung des Westparks, der dadurch sinnbildlich in das Gebäude transportiert wird. Zusätzlich schlägt diese Formsprache eine Brücke zu dem Logo des Unternehmens, der aus unterschiedlich farbigen Polygonen zusammengesetzt wurde.
Ergänzt wird die Gebäudekonzeption durch ein Tiefgeschoss. Neben verschiedenen Lager- und Technikräumen befindet sich hier eine Tiefgarage mit 26 von insgesamt 48 Stellplätzen. Durch diese Anordnung und Organisation können Parkplätze direkt vor dem repräsentativen und städtebaulichen Markanten Eingang vermieden werden.
ProjektDetails
Wettbewerb
Neubau Bürogebäude Bochum
Projekt Info
Studie
2022
Ort
Bochum
Gesamtfläche
3.860 m²
Leistung
Objektplanung
Bauherrschaft
HSM
Projektleitung
/
Leistungsphase
LP 3-9
Honorarzone
/
Projekt Beschreibung
Als Arbeitswelt der Zukunft präsentiert sich der Neubau eines Bürogebäudes durch ein repräsentatives und grünes Gebäude. Der helle, strahlende Riegel eröffnet als Eingang das Quartier zum Gerard-Mortier-Platz und transportiert den nachhaltigen und kommunikativen Gedanken der gesamten Gebäude-Konzeption.
Die kubische und gradlinige Architektursprache fügt sich wie selbstverständlich in die städtebauliche Formensprache der Nachbargebäude und in die historische Struktur ein, und nimmt die städtebaulichen Linien der benachbarten Gebäude auf. Zudem wird das Raster aus dem Gebäude in der Fassade sichtbar.
Als weitere Stärke hebt sich der Entwurf, durch die Ausbildung eines Sockels, entscheidend von der Umgebung ab. Hierdurch wird das Gebäude seiner repräsentativen Lage und Adressbildung, am Eingang zum Westpark gerecht.
Der Alleinstellungsfaktor entsteht besonders durch die lebhafte Außenraumgestaltung, die ein gestalterisches Pendant zur Treppenanlage bildet, welche in den Westpark führt. Die Treppenanlage I Terrasse kann nahezu zu jeder Jahreszeit als OutdoorOffice genutzt werden. Die umarmende Geste der Mischung aus Sitz- und Trittstufen mit einer integrierten barrierefreien Rampe unterstreicht die kommunikative, mutige und individuelle Haltung des Nutzers. Die Ausrichtung der terrassierten Stufen nach Osten und Süden schafft eine hohe Aufenthaltsqualität im Außenraum und zeigt, dass das Gebäude „alles andere als zurückhaltend“ ist.
Die Geste und die Aufenthaltsqualität werden zudem durch Bepflanzungen des Sockels, mit Sträuchern, Gras und schattengebende Bäume, verstärkt. Zudem soll die Terrassenfläche in Teilen mit versickerungsfähigem Pflaster gestaltet werden.
Das Unternehmen macht sich durch die Architektur sichtbar und verdeutlicht, dass Es einen Schritt voraus ist. Die patchworkartige dreigeschossige Fassadengestaltung ermöglicht eine vielfältige und bunte Gestaltung. Ein zufällig wirkendes Wechselspiel aus transparenten und geschlossenen Bereichen erzeugt eine individuelle und spannungsvolle Gestaltung.
Die großzügigen Fensterflächen werden durch einen integrierten Sonnenschutz in Form von farbig eingefärbten PV-Lamellen vor der direkten Sonneneinstrahlung geschützt. Die PV-Lamellen ermöglichen Blickbezüge nach Außen und richten sich je nach Sonnenstand aus, können aber bei Bedarf auch als Sonnenschutz geschlossen werden. Die geschlossenen Bereiche zwischen den metallischen Lisenen werden je nach Himmelsrichtung mit begrünten Fassadenelementen oder Faserzement-Platten verkleidet.
Die nachhaltige umlaufende Fassadenbegrünung wirkt sich positive auf das Klima am und im Gebäude aus, und trägt zur Biodiversität bei.
Diese flexible und individuell an die Wünsche der Bauherrschaft anpassbare Fassadengestaltung symbolisiert die Flexibilität und die Wandelbarkeit des Entwurfs in der Außen- und Innenraumgestaltung.
Ein- und Ausblicke werden durch das offene Erdgeschoss gewährt, welches den Außenraum und den Innenraum verbindet. Zudem bildet das Foyer, durch die Nord-Süd-Ausrichtung, das verbindende Element zwischen Innen- und Außenraum. Über die terrassierte Außenraumgestaltung wird zusätzlich das Grün aus dem Park in das Gebäude geholt.
Verstärkt werden die Sichtbeziehungen durch die Dachterrasse mit Blick auf die Jahrhunderthalle, aber auch durch die im Gebäude integrierten Terrassen. Neben einem ergänzenden Blick auf den Park im Nord-Westen lädt die Terrasse im Süd-Ost zu einem Stadtblick ein.
Die aufgeräumte und klare Erscheinung des Baukörpers, wird durch die polygonale Wegeführung und Möbelgestaltung aufgelockert und schafft einen spannenden Kontrast. Die Polygonalität ist eine Anlehnung an die polygonale Wegeführung des Westparks, der dadurch sinnbildlich in das Gebäude transportiert wird. Zusätzlich schlägt diese Formsprache eine Brücke zu dem Logo des Unternehmens, der aus unterschiedlich farbigen Polygonen zusammengesetzt wurde.
Ergänzt wird die Gebäudekonzeption durch ein Tiefgeschoss. Neben verschiedenen Lager- und Technikräumen befindet sich hier eine Tiefgarage mit 26 von insgesamt 48 Stellplätzen. Durch diese Anordnung und Organisation können Parkplätze direkt vor dem repräsentativen und städtebaulichen Markanten Eingang vermieden werden.


